Erfolgreiche Innovationsveranstaltung „Handwerk 4.0 – wie geht das?“

27.01.2017

Handwerk 4.0 - Digitalisierung und 3D Druck für das Handwerk - Geht das? Am 26.01.2017 fand im Bildungszentrum der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg die Veranstaltung Handwerk 4.0 – wie geht das? statt. Gemeinsam mit dem Cluster Metall Brandenburg konnten vom Beauftragten für Innovation und Technologie der Handwerskammer kompetente Referenten zum Schwerpunkt Digitalisierung und 3D Druck gewonnen werden.

16 Teilnehmer aus Handwerksbetrieben und  Institutionen erhielten umfangreiche  Informationen wie die Digitalisierung zur Optimierung von Prozessen auch für das Handwerk genutzt werden kann.

Herr Oliver Stecklina, Projektleiter vom Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg (IMI) der BTU Cottbus – Senftenberg stellte praktische Beispiele von Brandenburger Unternehmen aus Handwerk und Industrie u. a. zur Umsetzung der Digitalen Produktion und Optimierung des Datenmanagements sowie der Materialressourcen vor.

Frau Emma Tunney, Junior Marketing Manager von trinckle 3D GmbH, Hennigsdorf,  Herr Mario Kuntzag von Print³ Konstruktion und Produktion 3D Druckservice, Frankfurt (Oder) und Herr Prof. Dr. Klaus Dreiner von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gaben detaillierte Informationen zu den Grundlagen von 3D-Druck und wie man mit 3D – Druckern in Einzelteilfertigung und Prototyping innovative sowie individuelle Produkte aus verschiedensten Materialien herstellen kann, die mit herkömmlichen Verfahren und Technologien nicht oder schwer umsetzbar wären.  

3D Druck bietet dem Handwerk viele Möglichkeiten  so u. a.  

- die Rekonstruktion defekter oder zerstörter Bauteile
- mittels 3D Scannen die Nachbildung von Oldtimerbauteilen
- erstellen von kostengünstigen Prototypen / Musterbau
- Drucken auf Holz (Ornamente, Möbelschmuck)
- perspektivisch auch drucken mit flüssigem Holz

3D -Druck eignet sich perfekt für individuelle Produkte wie Brillen, Kopfhörer, Prothesen, Orthesen, optische Linsen, Zahnmedizin, Schuhe, Schmuck und noch vieles mehr.

Herr Dr. Philipp Steinkamp, Regionalleiter, ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH, Frankfurt (Oder) stellte dazu ausgewählte Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Brandenburg u. a. den  Brandenburgischen Innovationsgutschein (BIG) vor.

Der Beauftragte für Innovation und Technologie (BIT) der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) - Region Ostbrandenburg wird gemeinsam mit einer Hochschule, verschiedenen 3D Druckanbietern und der Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) einen Handwerksbetrieb unterstützen eines seiner Produkte über 3D Druck zu erstellen. Der erste Schritt dazu ist eine Machbarkeitsstudie die über den kleinen Innovationsgutschein des Landes Brandenburg zu 100 % finanziert werden soll.

Download der Vorträge:

-> Programm
-> Vortrag IMI
-> Vortrag trinckle 3D
-> Vortrag Print³
-> Vortrag HNEE
-> Vortrag ZAB